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© 2009 Margret Feltus
Pastellkreide auf Recycling Papier
Format 50 x 70
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NRZ:
17.12.2001
Manchmal bleibt
das Fremde fremd.
Ausstellung-
Drei auf einen Streich:
Das Stadtmuseum präsentiert
die Gewinner des
Carl Lauterbach Preises 2001
Jutta Saum.
Was ist das, das Fremde?
Auf diese Frage erhielt das Stadtmuseum Antworten in Form von rund 550 Arbeiten.
174 Künstler beteiligten sich an der Ausschreibung des Carl Lauterbach
Preises 2001. So viele, dass sich bei der Abgabe vor der Tür von Dr. Werner
Alberg lange Schlangen bildeten. Der Nachlass des Malers, Grafikers und Sammlers
Carl Lauterbach wird im Stadtmuseum verwaltet, ebenso kümmert sich das
Haus um die Fortführung der gleichnamigen Stiftung. Zum vierten Mal wurden
Künstler ausgezeichnet, diesmal ging's um das Thema "Das Fremde". Die Jury
aus Kunsthistorikern entschied sich schließlich für Margret Feltus, Reinhardt
Heinen und Stephan Kaluza. Da die Auszeichnung vor zwei Jahren nicht vergeben
wurde, freuen sich die Gewinner diesmal über aufgestockte Preise von 10000,
6000 und 4000 Mark. "Das Fremde bin ich von innen, das Äußere ist mir bekannt"",
kann man in einem der Büchlein lesen. Schlägt man die auf Holzbrettern
ausgelegten Pappheftchen auf, findet man Collagen aus Text, Fotografie, Grafik
und Malerei, die sich gegenseitig kommentieren und in Frage stellen. Die Düsseldorfer
Grafik-Designerin dokumentiert darin ihren Annäherungsprozeß an das
Ideal der Kunst, in dem sie sich selbst als Fremde immer wieder neu erkennt.
"Silber" gewann Reinhardt Heinen, Maler und Theologe, für seine Aquarelle,
in denen sich Eindrücke seiner kabbalistischen Meditationstechnik manifestieren,
Grenzen zwischen Unbewusstem und Transzendentem durchlassig werden. Dass das
Fremde etwas ist, was man schwierig ins Auge fassen kann, thematisiert der Düsseldorf
Maler Stephan Kaluza mit seinen Bildern, die er in mächige Plexiglaskästen
sperrt. Scheinbar reale Abbilder verweigern sich, treten als Struktur auf, die
sich nicht zu erkennen gebt Da hilft keine noch so genaues Hinschauen, das Fremde
bleibt fremd. Die Preisvergabe startet heute, 15 Uhr, im Stadtmuseum. Ausstellung
bis 2. Dezember. (2001).
Ausstellung
Bilder Bücher
Margret Feltus
22. Juli - 22. August 2001
SYRIUS GmbH
Martinstraße 48 - 50
40223 Düsseldorf
Leseprobe.pdf
"Bitte nicht stören"
von Beruf Zimmermädchen
Format 15,5 x 15,5
Hardcover
japanische Bindung
46 Seiten